„Waldorflehrer-Bildung im Bologna-Prozess”

Die Reform der Lehrerbildung und die Neugestaltung des Bildungswesens zählen zu den aktuellen bildungspolitischen Herausforderungen in Deutschland. Der Umstellungsprozess der Studiengänge an den Hochschulen auf das Bachelor- und Mastersystem, der im Zuge der „Bologna-Reform” stattgefunden hat, soll Studienabschlüsse international vergleichbar machen - nicht zuletzt, um den Studierenden auch in anderen europäischen Ländern Beschäftigungsmöglichkeiten zu sichern.

Wie alle anderen Hoch- und Fachhochschulen haben auch die Ausbildungsstätten der Waldorfschulbewegung die Veränderungen der Bologna-Reform durchlaufen und auf Bachelor- und Masterabschlüsse umgestellt. Denn innerhalb der pädagogischen Ansätze freier Schulen bietet die Waldorfpädagogik eine grundständige Lehrerbildung in eigenen Studiengängen an. Im Rahmen dieser Ausbildung erlernen die Studierenden theoretische und praktische Grundlagen der allgemeinen Erziehungswissenschaft sowie der Waldorfpädagogik. Sie eignen sich alle notwendigen fachlichen, künstlerischen und unterrichtspraktischen Kompetenzen an und erwerben so die Fähigkeit, in der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen den individuellen Bedürfnissen der Schüler in konkreten Situationen gerecht zu werden. Das Studium vermittelt die Bereitschaft zu einem lebenslangen Lernprozess, der die Studierenden zu einer selbstständigen Unterrichtsgestaltung und zu ihrer eigenen Weiterentwicklung befähigen soll.

Die Studiengänge unterscheiden sich stark voneinander. Bitte fordern Sie genauere Informationen bei den Seminaren an. Sämtliche Kontaktadressen finden Sie hier.
Eine Übersicht der berufsbegleitenden Seminare gibt es hier.

Die ausführliche Broschüre zum Thema „Waldorflehrer-Bildung im Bologna-Prozess" steht hier zum Download zur Verfügung.